FernUniversität Hagen

Fakultät für Mathematik und Informatik

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Startseite Lehrgebiet Multimedia und Internetanwendungen

Reservierte Masterarbeit: Demonstration des Einsatzes von Service-orientierer Informationsvisualisierung - Steuerung einer Anwendung für die Unterstützung von Transportentscheidungen in der Logistik und Präsentation ihrer Daten mit graphischen Mitteln

Betreuer

Formalia

Voraussetzungen
  • Kenntnisse zu Java und den unten genannten Techniken der Web-Programmierung

Aufgabenstellung

Hintergrund

Das Lehrgebiet Multimedia und Internetanwendungen der FernUniversität in Hagen entwickelt ein service-orientiertes Rahmenwerk (Serviceorientierte Architektur für Informationsvisualisierung, SOA-IVIS,), welches seine Anwender dabei unterstützen wird, Techniken der Informationsvisualisierung zu entwickeln oder zu erweitern und anzuwenden.

Außerdem ist das Lehrgebiet Partner des Projekts CargoScoreCard, das auf der betriebswirtschaftlichen Methode ValueScoreCard fußt. Die Anwendung CargoScoreCard zeigt wertmäßige Konsequenzen der Wahl von Transportalternativen für das Speditionsgewerbe auf. Insbesondere soll sie dazu dienen, Transporte auf der Straße mit Transporten des kombinierten Verkehrs auf Straße und Schiene zu vergleichen.

Arbeitsziel

Die Arbeit soll am Beispiel der betriebswirtschaftlichen Anwendung CargoScoreCard und des Visualisierungswerkzeugs SOA-IVIS aufzeigen, wie exemplarische Eingabewerte einer geschäftslogischen Softwarekomponente und ihre entsprechenden Ausgaben mit Hilfe eines von ihr konstruktiv unabhängigen Visualisierungs-Web-Services vorgegeben und dargestellt werden können. Für diese Demonstration wird aus dem funktionalen Angebot von CargoScoreCard die Variation von Trendwerten im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse gewählt.

Die Geschäftslogik von CargoScoreCard berücksichtigt neben betrieblichen Kennwerten auch gesamtwirtschaftliche Trends. Darunter kann etwa zählen, wie sich die Preise für Treibstoffe entwickeln, aber auch wie sich die Erwartungen von Kunden an den Service eines Spediteurs ändern, um auch ein nichtmonetäres Beispiel zu nennen. Die Vorstehenden sind nur willkürlich gewählte Exempel für Trends. Die Geschäftslogik kennt nur die Kategorie des Trends. Inhaltlich sind die Trends bei der Konfiguration eines Szenarios durch den Anwender festzulegen, das der Bewertung von Transportalternativen zu Grunde gelegt wird. Die Auswirkung eines einzelnen Trends auf diese Bewertung zu untersuchen, wird als Sensitivitätsanalyse bezeichnet.

Im Rahmen der anstehenden Arbeiten soll es darum gehen, beispielhaft den Einsatz von SOA-IVIS zu demonstrieren und dabei dessen Funktionalität weitestgehend auszuschöpfen. Nicht Ziel ist hingegen, die Geschäftslogik von CargoScoreCard erschöpfend über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen; es wird lediglich der zur Demonstration unmittelbar notwendige Funktionsausschnitt behandelt. Der Einsatz von SOA-IVIS soll anhand des Anwendungsfalls Sensitivitätsanalyse demonstriert werden. Ein hierzu notwendiger CargoScoreCard-Datensatz wird serverseitig vorgegeben und kann über die neu zu erstellende Benutzungsschnittstelle nur in begrenztem, notwendigem Umfang vom Anwender modifiziert werden. Für eine Sensitivitätsanalyse werden Benutzer die Kennwerte für die bereits ihrer Art nach festgelegten Trends mit Hilfe des zu entwickelnden Klienten modifizieren und die Folgen für die Bewertung der Transportalternativen in wesentlichen Zügen beobachten können.

Technik

Serverseitig steht SOA-IVIS als Web-Service zur Verfügung. Bei Bedarf soll das graphische Repertoire der durch ihn genutzten Visualisierungsmaschine erweitert werden. Ein Web-Service für das Einbinden der Geschäftslogik CargoScoreCard muss entwickelt werden. Es ist beabsichtigt, diesen in der technischen Form von Servlets und Java Server Pages zu verwirklichen.

Ein Klient soll unter Berücksichtigung des Konzepts Ajax aufgebaut werden. Ajax (Asynchronous JavaScript and XML) wurde durch den Aufsatz Ajax: A New Approach to Web Applications von Jesse James Garrett bekannt. Der Ansatz verfolgt den Zweck, nicht bei jeder Anfrage komplette HTML-Seiten laden zu müssen, sondern den aktuellen Verkehr zwischen Klient und Server auf sich ändernde Daten beschränken zu können. Er verbindet hierzu konzeptionell mehrere verhältnismäßig unabhängig voneinander entstandene Techniken der Web-Programmierung wie (X)HTML (Extensible Hypertext Markup Language), DOM (Document Object Model), JavaScript und das in Browser integrierte XMLHttpRequest-Objekt. Mit Rücksicht auf die unvollständige Standardisierung der Web-Browser ist vorgesehen, beispielhaft lediglich den Browser Mozilla Firefox zu verwenden.

Die Kommunikation zwischen Klient und Server bedient sich infolge des Einsatzes von Web-Services des SOAP (Simple Object Access Protocol).